Zeit, in der Stille zu sitzen.
Zeit, zu sich zu kommen.
Zeit, bei sich zu sein.
Zeit, neu damit zu beginnen,
gleichgültig, wie lange man schon übt.
Silvia Ostertag
260413

Wir üben das kontemplative Gebet jeden Montag,
von 19.30 Uhr bis 20.45 Uhr
im Kultursaal (Volksschule) Bildstein

Jede und jeder ist herzlich eingeladen. Wer das erste Mal kommt, möge sich bitte anmelden,
unter Tel. 0664 8240162 (Paul Burtscher)

 

Der Tänzer und der Tanz

Das hinduistische Indien schuf ein schönes Bild, um die Beziehung zwischen Gott und seiner Schöpfung zu beschreiben. Gott „tanzt“ seine Schöpfung. Er ist der Tänzer, die Schöpfung der Tanz. Der Tanz ist etwas anders als der Tänzer, und doch gäbe es keinen Tanz ohne Ihn. Auf seiner Suche nach Gott denkt der Mensch zu viel, redet zu viel. Selbst wenn er diesen Tanz betrachtet, den wir Schöpfung nennen, grübelt er die ganze Zeit, spricht, überlegt, analysiert und philosophiert: Worte, Lärm.

Sei still und sieh dem Tanz zu. Nur hinschauen: ein Stern, eine Blume, ein welkendes Blatt, ein Vogel, ein Stein. Jeder Teil des Tanzes ist geeignet. Schauen, lauschen, riechen, berühren, schmecken.

Und sicher wird es nicht lange dauern, bis du Ihn siehst, den Tänzer selbst!

 (A. de Mello)